Pilgerweg zu Fuß von der Wartburg (Eisenach) nach Marburg
Sechs Mitglieder der Historischen Gesellschaft "Heilige Elisabeth von Ungarn e.V."in Sárospatak machten mit Diakon Gerald Jaksche und Bernd Strauß sowie Daniela Müller aus unserer Pfarrgemeinde einen Pilgerweg zu Fuß von der Wartburg (Eisenach) nach Marburg in der Zeit vom 24. bis 31. Mai. Die Teilnehmer/-innen waren Irén Szabó als Vorsitzende, ihr Sohn Telenkó Todor, Katalin Rádaine Bodnár, Melinda Matisz, Bodnár Boglarká - beide vom kath. Büro der hl. Elisabeth, und Ibolya Bojtos aus Budapest.
Diakon Jaksche holte die sechs Pilger am Freitag, den 23.Mai mit dem Kleinbus am Flughafen Hahn ab, wo sie mit dem Flugzeug aus Budapest gelandet waren. Nach einem kurzen Aufenthalt im "Franziskanischen Zentrum zur hl. Elisabeth" in Rehbach bei Kuchen und Kaffee von Loni Jaksche ging es weiter zur Begrüßung und dem Abendessen im Pfarrzentrum von "St. Sebastian". Gasteltern holten die Pilger ab und sie übernachteten in Michelstadt und Umgebung.
Um 7.00 Uhr Samstag morgens nach einer Morgenandacht und dem Pilgersegen von Pfarrer Hermann Ofenloch ging es mit dem Kleinbus gleich weiter nach Eisenach zur Wartburg, wo ein weltliches und geistliches Programm zur Verabschiedung die Pilger erwartete.
Acht Tage brauchte die Gruppe zu Fuß bis nach Marburg, wo sie wohlbehalten am Samstag, den 31. Mai an der Elisabethkirche ankam. Nach einer kurzen Dankandacht und der Überreichung der Pilgerkerze von Andreas Kalliwoda ging es in Marburg gleich ins Hotel und am anderen Morgen wurden die ungarischen Pilger wieder zum Flughafen nach Hahn im Hunsrück gebracht.
Mehrere Freunde der Ungarnpilger begleiteten das Pilgerunternehmen wie Herr Kappe von der "Maria Pawlowna-Gesellschaft" aus Weimar, Maria Hartmann als ungarische Fremdenführerin aus Eisenach, Rolf Damm als Ungarnpilger, Dr. Römer als Geschäftsführer der Ausstellung "Krone, Brot und Rosen" sowie eine Gruppe der katholischen Pfarrgemeinde von Amöneburg.
Alles in allem war es ein ökumenischer, ein spiritueller und ein Elisabeth-Gedenkweg. Vor 780 Jahren ist die hl. Elisabeth mit ihrer Tochter Gertrud im Sommer 1228 den gleichen Weg gegangen.
Als geistliche Brücke zwischen dem Geburtsort der hl. Elisabeth, woher die ungarischen Pilger kamen, ist der Name "SÀROMI" entstanden (die Anfangsbuchstaben aus Sárospatak und Michelstadt). Es wird sicher noch viele Kontakte zwischen den Teilnehmern/-innen aus beiden Städten in Zukunft unter dieser Bezeichnung geben.
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